Der Garten am Museum.
Gemüse und Obst, lange Zeit Teil der Besoldung von Lehrern. Der Garten an der ´Alten Schule´ war ein Selbst-Versorgungs-Garten. Als die ´Alte Schule´ noch das Schulhaus war und die Lehrer-Familie dort wohnte.
Das ist jetzt länger her. Verschiedene Nutzungen und Besitzer sind seitdem gekommen und gegangen. Geblieben sind einige alte Bäume.
Bei der Gründung und Einrichtung des Museums im ehemaligen Schulhaus wurde auch der Garten bedacht. Eine Streuobstwiese sollte entstehen, ein Baumgarten. Alte Obstsorten, vom Aussterben bedroht, selten geworden sollten hier wachsen.
Zusammen mit der Universität Hohenheim wurde eine Sortimentsliste erarbeitet und gepflanzt bzw. verjüngt: verschiedene Äpfel (ein Altbestands-Baum, dazu Brettacher, Ingol, Winterrambour, Bohnapfel, Boskoop), Birnen (eine namenlose alte Birnensorte, Schweizer Wasserbirne, Pastorenbirne, Bosc´s Flaschenbirne), Quitten (wieder ein alter Baum, dazu je eine Birnen- und Apfelquitte). Ein Aprikosenbaum (Ungarische Beste), Mirabellen (von Nancy), zwei Walnußbäume, ein Mandelbaum, ein Maronibaum, eine Mispel, ein Maulbeerbaum, ein Bluthaselstrauch. Sauber in mehreren Reihen, 21 Bäume wurden es.
Leider sind von diesen seitdem viele wieder verschwunden - eingegangen und abgesägt.
Dennoch ist dieser Garten ein schöner Ort. Zum Herumlungern ebenso wie für Bewegungsspiele, die etwas Platz brauchen.
Eine Bitte: den Garten NICHT als Hundeklo mißbrauchen. Danke!