Frida: The Making of an Icon – Tate Gallery London

Ausstellungen

Kaum eine Künstlerin des 20. Jahrhunderts hat eine derart nachhaltige Bildmacht entfaltet wie Frida Kahlo. Ihr Gesicht mit den markanten Brauen, die Tehuana-Tracht, die floralen Kopfbedeckungen – all dies ist längst Teil eines globalen visuellen Gedächtnisses. Doch der Weg von der mexikanischen Malerin, die zu Lebzeiten außerhalb bestimmter Avantgardekreise nur begrenzt wahrgenommen wurde, hin zur […]

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Wiedereröffnung der Galerie d’Apollon im Louvre: Glanzraum der Monarchie und Schule des Sehens

Museumsticker

Mit der Wiedereröffnung der Galerie d’Apollon rückt der Louvre einen jener Räume ins Zentrum, die mehr sind als ein bloßer Ausstellungsort. Diese Galerie gehört zu den großen historischen Interieurs Europas: ein Ort, an dem sich politische Repräsentation, dekorative Kunst, malerische Illusionskunst und museale Erinnerung auf exemplarische Weise verschränken. Wer über die Kulturgeschichte des französischen Königtums,

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Ein Deutschlandticket für Museen? Zwischen kultureller Teilhabe und finanzieller Realität

Museumswelt

Die Idee klingt ebenso einfach wie verlockend: Einmal im Jahr einen festen Betrag bezahlen und anschließend nahezu alle Museen Deutschlands besuchen können – unabhängig davon, ob es sich um ein großes Kunstmuseum in Berlin, ein Technikmuseum im Ruhrgebiet oder ein kleines Regionalmuseum in der Provinz handelt. Was in den Niederlanden mit der erfolgreichen „Museumkaart“ längst

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David Hockney: A Year in Normandie and Some Other Thoughts about Painting, installation view, Serpentine North, 2026 © David Hockney. Photo: George Darrell

David Hockney in der Serpentine: Malerei als Zeitraum, Landschaft als Gedächtnis

Ausstellungen

Wenn von David Hockney die Rede ist, fällt meist rasch das Stichwort der heiteren Modernität: Swimmingpools, kalifornisches Licht, klare Linien, die demonstrative Lust an Farbe und Fläche. Doch diese geläufige Ikonographie greift zu kurz. Hockneys Werk war stets auch von einer beharrlichen Auseinandersetzung mit den Grundfragen der Malerei bestimmt: Wie lässt sich Zeit in Bildern

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Antizipation der Form: Michelangelo und Rodin im Dialog des Marmors im Louvre

Ausstellungen

Die Geschichte der figurativen Plastik ist ein komplexes Geflecht aus Idealisierung, existenzieller Spannung und dem unermüdlichen Streben nach der perfekten Darstellung des menschlichen Körpers. Über einen Zeitraum von vier Jahrhunderten wurden zwei monumentale Skulpturenmeister dieser Aufgabe zugeführt: Michelangelo Buonarroti und Auguste Rodin. Die Gegenüberstellung dieser beiden Giganten in einer einzigen Ausstellung lässt nicht nur die

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Ein neues Kapitel in Chicago: Das Obama Presidential Center eröffnet im Jackson Park

Museumswelt

Mit der Eröffnung des Obama Presidential Center erhält Chicago nicht nur einen neuen Kulturort, sondern auch ein Symbolbauwerk, das sich zwischen Erinnerung, politischer Bildung und städtischer Erneuerung positioniert. Präsidentenbibliotheken und -zentren sind in den Vereinigten Staaten traditionell Orte der Archivierung und der politischen Selbstvergewisserung. Im Fall Barack Obamas gewinnt dieses Format jedoch eine zusätzliche Ebene:

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Künstliche Intelligenz im Museum: UNESCO und ICOM starten globale Bestandsaufnahme

Museumswelt

Museen verstehen sich seit der Aufklärung als Orte der Bewahrung, Forschung und Vermittlung. Sie sind Gedächtnisspeicher und öffentliche Foren zugleich, Institutionen mit historischem Auftrag und gesellschaftlicher Verantwortung. In den vergangenen Jahrzehnten haben Digitalisierung, Globalisierung und neue Partizipationsmodelle ihre Arbeit grundlegend verändert. Nun steht mit der Künstlichen Intelligenz (KI) eine Technologie im Raum, die das Selbstverständnis

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Cover des Magazin Museum.de Nr.54

Magazin Museum.de Nr. 54, Frühjahr/Sommer 2026

Magazin

Editorial Die KI ist wohl das Thema in der Museumswelt für 2026. Verschiedene Veranstaltungen und auch die MUTEC im Herbst in Leipzig beschäftigen sich damit, welche KI-Anwendungen in Museen wirklich sinnvoll sind. Während Chatbots in vielen Häusern längst angekommen sein dürften, rücken nun z.B. Sammlungsmanagement, Forschung, Bildanalyse und Vermittlung stärker in den Fokus. Etwas, das

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Der Teppich von Bayeux im British Museum: Eine immersive Annäherung an Europas Gründungsnarrativ

Ausstellungen

Kaum ein Werk des europäischen Mittelalters besitzt eine vergleichbare ikonische Kraft wie der sogenannte Teppich von Bayeux. Streng genommen handelt es sich nicht um einen Teppich, sondern um eine auf Leinen gestickte Bildchronik von fast filmischer Dynamik, entstanden im 11. Jahrhundert und dem normannischen Eroberungszug nach England gewidmet. In einer Epoche, in der Schrift, Bild

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Internationaler Museumstag: Museen für alle

Museumswelt

Museen sind längst mehr als bloße Aufbewahrungsorte vergangener Epochen. Sie sind Gedächtnisspeicher, Laboratorien der Gegenwart und Foren öffentlicher Auseinandersetzung. Wenn am Internationalen Museumstag (17. Mai) Museen weltweit ihre Türen und Programme in besonderer Weise öffnen, dann wird nicht nur die Bedeutung einzelner Häuser hervorgehoben, sondern die gesellschaftliche Funktion der Institution Museum insgesamt. In einer Zeit,

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Baselitz jetzt: Gegenwart als Zumutung und Behauptung – Salzburg

Ausstellungen

Wenn von deutscher Nachkriegskunst die Rede ist, führt an Georg Baselitz (1938-2026) kaum ein Weg vorbei. Seit den 1960er Jahren hat er das Verhältnis von Figur, Geschichte und malerischer Geste mit einer Radikalität befragt, die bis heute nachwirkt. Baselitz gehört zu jenen Künstlern, die nicht bloß einen unverwechselbaren Stil ausgebildet haben, sondern die Bedingungen des

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