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Neu: Leipziger Gesangbuch 1748

08. Feb 2020
Musikhistorische Sammlung Jehle

Das privilegirte Vollständige und vermehrte Leipziger Gesangbuch[,] Darinnen Die aus­erlesensten Lieder, wie solche in hiesigen und andern Kirchen gebräuchlich sind, an der Zahl 1015. Mit grober[!] leserlicher Schrift abgedruckt, Nebst einem Gebet- und Com­munion-Buch, Vormals von Vopelio [Gottfried Vopelius], itzo aber aufs neue verbes­sert, und durchgehends geändert herausgegeben von Carl Gottlob Hofmann, damals S. T. B. und Prediger zu St. Petri in Leipzig, nunmehro S. S. Theol. D. und P. P. O. in Wittenberg. Leipzig, Zu finden bei Sebastian Heinrich Barnbeck, am Thomas-Kirchhofe 1748.

Kupferstich als Frontispiz: im oben ¾ der Seite eine himmlische Szene, unten eine Stadtansicht von Leipzig; rot-schwarzes Titelblatt, Rückseite vakat; 17 unpag. Bl. (= 34 S.): Kopfvignette, „Erstes Re­gister“, alphabetisch; 5 unpag. Bl. (= 10 S.): „Zweytes Register auf die Sonntage gerichtet.“; 1 unpag. Bl. (= 2 S.): „Drittes Register, der hierinn befindlichen Titul.“; 4 unpag. S.: „Viertes Register, derer Numern, wie solche nach dem Dreßdnischen Gesangbuche in einigen Kirchen angeschrieben werden, und im Leip­ziger [!] zu finden sind.“; S. 1-1173: Kopfvignette, 971 numerierte Lieder ohne Noten; S. 1173-1224: „An­hang einiger Gesänge, so unter mancherley Titel gehören.“, von 972 bis 1015 weiternumerierte Lieder ohne Noten; S. 1225-1234: „Praefationes, wie solche an hohen Festtagen bey angehender Communion gesungen werden.“, VII römisch numerierte Lieder ohne Noten; unpag. S. 1235f.: „Erklärung des Vater Unsers, wie solche zur Paßionszeit, vom Sonntage Oculi an, vor dem Altare als eine Vermahnung zum Gebet, vor der Communion pflegt abgelesen zu werden.“, auf unpag. S. 1236 unten in großen Versalien: „Ende.“; neues Titelblatt: „Der Geistliche Bet-Altar, Oder Gebet-Buch, worinnen Nicht nur allgemeine Kirchen- sondern auch besondere Fest- ingleichen Beicht- und Communion-Gebete, Morgen- und Abend-Seegen auf alle Tage in der Woche nebst der Paßions-Historie, und endlich Herrn Caspar Neu­manns Kern aller Gebete enthalten. Ausgefertiget von D. Carl Gottlob Hofmann. Leipzig, Zu finden bey Sebastian Heinrich Barnbeck. 1748.“, Rückseite vakat; S. 3-77: „schmale Kopfvignette, Gebete, darin u. a. S. 67-71: „Gebet, So auf grindigste Anordnung des Churfürstens zu Sachsen und Burggrafens zu Magdeburg, Herrn, Hrn. Joh. George des andern, nach der öffentlichen Beichte und Absolution den 31, Oct. als am Reformations-Fest auf den Canzeln abzulesen.“; S. 77-96: „Paßions-Historie, aus dem Evangelisten Mattheo, wie solche am Psalm-Sonntage abgesungen wird.“; S. 96-158: weitere Gebete, auf S. 158 unten in großen Versalien „Ende.“, darunter eine Schlußvignette; S. 1-94: feinziselierte datierte Kopfvignette (oben links und rechts: „Anno / 1751“, das „n“ in „Anno“ einfach + Verdoppelungsstrich), „Anhang Besonderer Lieder.“, deutlich kleiner gesetzt, zu Beginn 2 große Initialen, später kleiner Initialen: 126 numerierte Lieder ohne Noten; unpag. S. 95f.: „Register.“ des Anhangs, auf unpag. S. 96 unten unter einem Querstrich: „Leißnig, gedruckt bei Gottfried Zimmermann [‚m‘ mit Verdoppelungsstrich]. Vierte und vermehrte Auflage/ 1751.“; es folgen 4 dickere vakat-Blätter (= 8 S.), von denen ja nur eine Blatt dem Vorsatz entspricht

Inv. D.II.Ge.871

 

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