Station: [07] Schneekugel

  • Historisches Museum Frankfurt

Im Eingangsbereich des Museums gibt es einen runden Raum.
Dieser Raum hat 8 Zugänge.
Durch diese Zugänge kommen wir zur Schneekugel.

In unserer Schneekugel schneit es zwar nicht.
Aber sie sieht aus wie eine Schneekugel zum Schütteln.
Nur viel, viel größer.

In der Glaskuppel der Schneekugel kann man 8 verschiedene Modelle von Frankfurt anschauen.
Zum Beispiel:

  • Frankfurt, Geldstadt
  • Frankfurt, ewige Baustelle
  • Frankfurt, kriminelle Stadt

Jedes Stadtmodell hat ein Thema, das typisch für Frankfurt ist.

Das Tolle ist:
Wir können selbst auswählen,
welches Stadtmodell wir gerade sehen wollen.
Das geht so:

An der Schneekugel gibt es einen Bildschirm.
Damit können wir einen Roboter steuern und ein Thema auswählen,
das uns interessiert.
Wie wäre es mit: Frankfurt, ewige Baustelle?
Wir tippen auf das Thema.
Dann holt ein Roboter das passende Stadtmodell aus dem Stockwerk unten drunter und hebt es in die Schneekugel hinein.

Dann können wir das Stadtmodell in aller Ruhe anschauen.

Wir erkennen sofort:
In Frankfurt gibt es so viele Hochhäuser wie
in keiner anderen deutschen Stadt.
Da sind die Banken-Türme in der Innenstadt.
Manche wurden schon in den 70-er Jahren gebaut.
Dort im Osten steht die EZB, die Europäische Zentralbank.
Sie wurde vor einigen Jahren an die frühere Großmarkthalle angebaut.
Und in Sachsenhausen sehen wir den Henninger-Turm.
Er ist vor kurzem umgebaut worden, jetzt kann man darin wohnen.

In Frankfurt wird also ständig gebaut.

Deshalb sehen wir in diesem Stadtmodell auch so viele Kräne!
Aber natürlich wachsen in unserer Stadt nicht nur Türme in den Himmel.
Es sind auch neue Wohnviertel entstanden,
zum Beispiel der Riedberg und das Europaviertel.
In der Altstadt wurde im Jahr 2009 das Technische Rathaus abgerissen.
Das war ein riesiges Gebäude aus Beton und Stahl.
Jetzt stehen dort wieder viele kleine Häuser.
Fast wie früher, zur Zeit der Könige und Kaiser.
 

Die 8 Stadtmodelle stammen
von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern.
Deshalb sehen sie so unterschiedlich aus.