Station: [02] Stauferstadt

  • Historisches Museum Frankfurt

Wir sind in einem Bereich, der wie ein Keller aussieht.
Wir gehen über einen Steg.
Hier sehen wir Mauerreste aus dem Mittelalter.
Es sind die Grundmauern einer Pfalz.
Eine Pfalz ist eine kleine Burg.
Hier konnte der König auf seinen Reisen Halt machen.

Jetzt stehen wir in der Staufer-Zeit.
Die Staufer waren eine Adelsfamilie.
Sie waren im Mittelalter sehr wichtig, also vor ungefähr 800 Jahren.
Die deutschen Könige und Kaiser kamen lange
aus der Familie der Staufer.
Auch in Frankfurt spielten die Staufer eine große Rolle.

Aus der Staufer-Zeit haben wir ungefähr 50 Ausstellungsgegenstände.
Außerdem haben wir hier ein Stadtmodell.
Das Modell zeigt Frankfurt zur Staufer-Zeit.
Es ist eine weiße Fläche, auf der einzelne Gebäude zu erkennen sind.
Zum Beispiel die Stadtmauer und viele Kirchen.
Die wichtigste Kirche ist natürlich der Dom.
Außerdem erkennen wir die prächtigen Wohnhäuser der Adelsfamilien
und einige Gutshöfe mit Ställen und Scheunen.
Das Modell zeigt uns auch die Wege im Stadtgebiet.

Wenn das Stadtmodell von oben angestrahlt wird, erscheinen auf der weißen Fläche Bilder von Häusern, Straßen und Plätzen.

Wir sehen nun, wie Frankfurt zur Römer-Zeit war.
Dann verändert sich das Bild nochmal,
bis wir wieder die Staufer-Zeit sehen.
Und dann: Frankfurt vor und nach dem Zweiten Weltkrieg.

Frankfurt heute, im Jahr 2017.

 

Das Interessante ist:
Die Wege und Straßen durch Frankfurt verlaufen heute noch fast genauso wie im Mittelalter.
Nur die Gebäude haben sich verändert.

Zum Schluss will ich Ihnen noch etwas über die Kanalisation erzählen.
Unter der Staufer-Burg in Frankfurt gab es einen Kanal.
So leiteten die Staufer das Abwasser zum Main hinunter.
Das ist wirklich etwas Besonderes.