Mitten in Langenargen, gegenüber der spätbarocken Pfarrkirche St. Martin und dem angebauten Hospital zum Hl. Geist, befindet sich im ehemaligen Pfarrhof das Museum Langenargen heute ein international bekanntes Kleinod am Bodensee. Die Sammlung umfasst Kunstwerke und Zeugnisse aus der über 1250-jährigen Geschichte Langenargens und der damit eng verknüpften Geschichte der Grafschaft Montfort.
Zu den Exponaten zählen herausragende Gemälde, Plastiken, Grafiken, aber auch Münzen und Medaillen vom Mittelalter bis in die Gegenwart, deren Schöpfer dem Bodenseeraum und Langenargen in besonderer Weise verbunden sind.
Kunst des 20. Jahrhunderts bildet einen Hauptschwerpunkt, der momentan um Gegenwartspositionen erweitert wird. Dazu gehören hochkarätige Bestände von Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller-Purrmann sowie von Jan Balet. Auch die Maler Maria Caspar-Filser, Karl Caspar, Felicitas Köster-Caspar, André Ficus und Julius Herburger sowie die Bildhauer Hilde Broër und Berthold Müller-Oerlinghausen sind mit wichtigen Werken vertreten. Seit kurzer Zeit sind auch die drei in Langenargen ansässigen Künstlerinnen Inge Kracht, Dietlinde Stengelin und Annette Weber in der Sammlung präsent.
Eine Hauptattraktion sind die jährlich wechselnden Sonderausstellungen, die einen Besuch zusätzlich interessant und wertvoll machen. In der Saison 2025 präsentieren wir eine große Ausstellung zum Thema “Wege der Abstraktion” mit eindrucksvollen Werken von Hilde Broër und Otto Valentien. Flankierend hierzu gibt es drei kleinere Ausstellungen mit Bildern von Dietlinde Stengelin zum 85. Geburtstag sowie von Hanspeter Münch und Ernst Schumacher, die beide in spannende künstlerische Dialoge mit Hans Purrmann gebracht werden.