Am Sonntag, den 9. August 2020 bietet das Stadtmuseum Kaufbeuren um 10:00 Uhr eine Führung durch die Sonderausstellung Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Eine Stadt geht auf Spurensuche. Der Rundgang durch die Sonderausstellung gibt Einblicke in die Stadtgeschichte Kaufbeurens während der NS-Zeit. Wie sah die Stadtpolitik während der NS-Zeit aus und welchen Einfluss hatten die verschiedenen Parteiorganisationen? Schlaglichtartig werden verschiedene Haltungen zum Nationalsozialismus in Kaufbeuren aufgezeigt – der Anpassung an die Ideologie des Regimes bis hin zum politischen Widerstand einzelner. Wie hängen Tänzelfest und die Ansiedlung des Fliegerhorstes zusammen? Und wie haben die Kaufbeurer den Krieg erlebt – ob als Soldat, als junge Internatsschülerin oder Lazarettschwester? Auch die Themen „NS-Euthanasie“ und Antisemitismus in Kaufbeuren sowie die Zwangsarbeit in der Stadt sind Teil des Rundgangs. Anhand von ausgewählten Biographien, etwa dem Schicksal des jüdischen Kaufmanns Ernst Buxbaum, wird die menschenverachtende Ideologie und die rassistische Verfolgung während des NS-Regimes greifbar gemacht.   Eine vorherige Anmeldung ist dabei unbedingt unter T. 08341/ 966 83 90 erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
09. Aug 2020 - 10:00
Kaisergäßchen 12-14
Kaufbeuren
87600
Germany

Current event for "Stadtmuseum Kaufbeuren"

Sonntagsführung: Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Eine Stadt geht auf Spurensuche

09. Aug 2020 - 10:00 – 09. Aug 2020 - 11:00
Stadtmuseum Kaufbeuren

Am Sonntag, den 9. August 2020 bietet das Stadtmuseum Kaufbeuren um 10:00 Uhr eine Führung durch die Sonderausstellung Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Eine Stadt geht auf Spurensuche.

Der Rundgang durch die Sonderausstellung gibt Einblicke in die Stadtgeschichte Kaufbeurens während der NS-Zeit. Wie sah die Stadtpolitik während der NS-Zeit aus und welchen Einfluss hatten die verschiedenen Parteiorganisationen? Schlaglichtartig werden verschiedene Haltungen zum Nationalsozialismus in Kaufbeuren aufgezeigt – der Anpassung an die Ideologie des Regimes bis hin zum politischen Widerstand einzelner. Wie hängen Tänzelfest und die Ansiedlung des Fliegerhorstes zusammen? Und wie haben die Kaufbeurer den Krieg erlebt – ob als Soldat, als junge Internatsschülerin oder Lazarettschwester? Auch die Themen „NS-Euthanasie“ und Antisemitismus in Kaufbeuren sowie die Zwangsarbeit in der Stadt sind Teil des Rundgangs. Anhand von ausgewählten Biographien, etwa dem Schicksal des jüdischen Kaufmanns Ernst Buxbaum, wird die menschenverachtende Ideologie und die rassistische Verfolgung während des NS-Regimes greifbar gemacht.

 

Eine vorherige Anmeldung ist dabei unbedingt unter T. 08341/ 966 83 90 erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Infos:
https://stadtmuseum-kaufbeuren.de/