einfach.magisch | Die Bildwelten Heinrich Campendonks
Die phantastische Welt der Bilder Heinrich Campendonks (1889-1957) ist immer wieder als magisch, lyrisch, poetisch beschrieben worden. Die einfachen Themen erfahren eine intensive Aufladung durch die besondere Farbigkeit und sichere Komposition der Malerei. Durch die Wiederholung einzelner Motive verknüpfen sich die Bilder untereinander zu einer eigenen bedeutungsvollen Welt. Die Beziehung von Oberfläche und Tiefe der Darstellung zeigt sich dem Betrachter als ein Rätsel.
Mit der Sonderausstellung „einfach. magisch“ beschreitet das Museum Penzberg weiterhin den Weg, den es 2002 eingeschlagen hat: Den Rang Heinrich Campendonks als Künstler wieder öffentlich erkennbar zu machen und einem breiteren Publikum den Zugang zum komplexen Lebenswerk zu eröffnen. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen haben das Interesse an diesem Künstler wieder geweckt, der durch Exil und Kriegserfahrung bedrückt sich selbst aus dem Kunstgeschehen zurückgezogen hatte. Seit der Wiedereröffnung des Museums Penzberg mit einem Erweiterungsbau 2016 beherbergt es mit dem Nachlass des Künstlers sowie weiteren bedeutenden Werken eine eigene „Sammlung Campendonk“.